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 Jahr 2004 ~ Ehemaligentreffen 04
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Ehemaligentreffen in Göttingen 2.10.2004

Am 2.10. 2004 fand in Göttingen das 4. traditionelle Ehemaligen-Treffen der Absolventen der OBS statt. An der Veranstaltung nahmen etwa 180 Personen teil, die in der gastfreundlichen Unimensa gemütlich untergebracht worden sind.

 

Natürlich war der Absolventenverein der OBS (OBSA) zusammen mit dem Organisationskomitee vor Ort von A bis Z aktiv mit dabei. Unsere Mitglieder haben aus ihren Reihen die Experten und Redner gestellt, Aufbau und Abbau sowie den Empfang der Gäste und die Gestaltung des Kulturprogramms zum großen Teil übernommen. Besonderes Lob ist an Frau Schwarzbach, die Leiterin des Organisationskomitee vor Ort und langjährige OBS-Mitarbeiterin, auszusprechen. Sie hat sich nicht nur persönlich in sehr hohem Maß engagiert, sondern auch die anderen zur Mitarbeit motiviert. Herzlichen Dank dafür! Der Absolventenverein ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten OBS-Arbeit, dessen Rolle immer mehr an Bedeutung gewinnt. Als Bestätigung könnte man ein Zitat aus der Rede des Präsidenten der OBS, Dr. Lothar Theodor Lemper, an dem Ehemaligen-Treffen aufführen:

 

"Den Menschen in Deutschland soll bewusst werden, dass es Aussiedler und Asylberechtigte gibt, die bestens integriert sind und zum Wohlstand dieser Gesellschaft erheblich beitragen. Unbedingt muss der Alumniverein in der Öffentlichkeit Aufklärungsarbeit leisten um das Bild und die Rolle der Aussiedler und Kontingentflüchtlinge in der Gesellschaft von Verzerrungen zu befreien. In der Presse hört man zu oft von Problemfällen. Zu selten kommt zur Sprache, daß integrierte Einwanderer genau wie die Einheimischen studieren, arbeiten und Steuern zahlen."

Anschließend beleuchtete Gregor Kaluza in seinem Festvortrag die positiven Auswirkungen der Migration in der deutschen Gesellschaft. Er kritisierte heftig die jüngst zu verzeichnenden Erfolge rechtsradikaler Gruppierungen bei Landtags- und Kommunalwahlen. Anschließend berichteten fünf ehemalige Stipendiaten der OBS über ihren Werdegang, ihre Erfolge aber auch über ihre Schwierigkeiten in Deutschland. Die z.T. sehr persönlich vorgetragenen Erlebisse regten anschließend die Diskussion über Fragen wie "Ankommen in der Fremde", "Integration statt Unterordnung" "Selbstisolation in der eigenen Ethnie" an.

 

Eine Bilderausstellung von Herrn Andreas Dambietz und eine eindrucksvolle orientalische Bauchtanz-Darbietung von Frau Eleonora Heinze aus Usbekistan (beide OBSA-Mitglieder) rundeten einen gelungenen Tag ab. Die Bilder des Künstlers passten perfekt zum modernen Ambiente der Uni-Mensa und zur guten Stimmung während des ganzen Abends.

 

 

Das sehr gute Büffet und die anschließende Disco haben naturgemäß zwischenmenschliche Kommunikation gefördert und ebenfalls für einen erfolgreichen Abschluss des Abends gesorgt.

 

Nach Einschätzung der angesprochenen Teilnehmer ist die Veranstaltung alles in allem gut gelungen.

 

 

 

Dr. Jürgen Reuter / Konstantin Kamensky

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