Der erste Schritt, der getan werden muss, hier waren sich alle Teilnehmer der Diskussionsrunde im Willy-Brandt-Haus einig, ist die Veränderung der Rahmenbedingungen im Bildungs- und Sozialsystem. Dazu zählt eine große Palette von Neuregelungen, die die Quote erfolgreicher Migranten steigern soll. Es müssen Anstrengungen von allen Seiten unternommen werden: von Seiten der Zuwanderer, der einheimischen Bevölkerung sowie der Politik. Momentan haben wir ein gutes wirtschaftliches Klima für die Umsetzung von Neuordnungen im Land, mit denen das intensivere Einleben der Zugewanderten gefördert werden kann. Dazu zählen u. a. die parallele Förderung der deutschen sowie der Muttersprache, frühkindliche Spracherziehung (vorschulpflichtig), Sprachkurse für Frauen und junge Mütter.
Das Hauptproblem bisheriger Eingliederungsversuche ist die Chancenungleichheit der Migranten. Aus diesem Grund muss unsere Gesellschaft lernen alle Schichten der Zuwanderer gleich zu behandeln. Dies würde nur dann geschehen, wenn Worte wie „Akzeptanz“, „Gleichberechtigung“ und „friedliches Miteinander“ zum untrennbaren Bestandteil unseres Alltags werden.
Für den OBS.A nahm die Vorsitzende, Eleonora Heinze, an der sehr interessanten und informativen Veranstaltung teil.
Eleonora Heinze